"Rex"
(63)
"Marco" (Harras-Nixe) "Doris" (87)
"Abbess" (77)
Herr und Frau Brunner, Cham, mit ihren 4
Neufundländern
Foto
des ersten in Hessen
gezüchteten Neufundländers "Abbess"
(Neufundländerstammbuch I Nr. 77).
Abbess wurde durch das hessische Gründungsmitglied KOCH
gezüchtet und
wurde nach Bayern an die Familie Brunner verkauft.
Freya (Wolf-Hiltrud), Hündin Tory (Wolf-Sascha),
Rüde
Die
aus Sachsen stammenden
Freya und Tory, Eltern von "Abbess".
1909 war die Zahl der hessischen Klubmitglieder bereits auf acht (von
insgesamt
131) angestiegen. Es begann die intensive Zucht von
Neufundländern. Wichtigste
Züchter waren der Fährmann LUDWIG BILL
aus Naunheim bei Wetzlar, der
Pfarrer O. WILLMANN aus Bisses bei Echzell und ANTON
KREBS aus
Mühlheim a. Main. Zu dieser Zeit gab es noch keine
geschützten Zwingernamen,
diese wurden erst mit dem "Neufundländer-Stammbuch IV" (1924)
eingeführt. Herr BILL züchtete überwiegend
unter dem Namen "vom
Lahntal" (1907-1926), Herr WILLMANN unter dem Namen "von
Horloff" (1903-1913) und Herr KREBS unter dem Namen "von der
Starkenburg" (1905-1926).
Auf
Spezialausstellungen
der damaligen Zeit errangen immer wieder Hunde aus hessischer Zucht
vordere
Plätze.
Nicht
unerwähnt dürfen die
folgenden Zwinger bleiben: "vom Biebertal" (Bes.:
Georg
Schneider aus Bieber bei Gießen; 1926-1936: 35 Würfe
mit 176 Welpen ), "vom
Finkenhügel" (Bes.: Gustav Preis aus Niederscheld
b. Dillenburg; 1925
zwei Würfe, darunter der berühmte Abs v.
Finkenhügel), "vom Goldenen
Grund" (Bes.: Heinrich Otto aus Niederbrechen/Lahn; 1933-1951
elf
Würfe) und "vom Haintal" (Bes.: J. Lang
aus Kaichen;
1913-1951: 20 Würfe).
Herr
LANG hat sich
ganz besondere Verdienste um unseren Klub erworben, denn er war
maßgeblich am
Wiederaufbau nach dem zweiten Weltkrieg beteiligt.
Die
Zahl der Mitglieder des
Neufundländer-Klubs stieg kontinuierlich an. Heute hat sie
sich in Hessen bei
etwa 140-150 eingependelt (Gesamtmitgliederzahl des DNK 1800-1900). Mit
der
Zahl der Mitglieder nahm auch die Zahl der Züchter zu. Der
Schwerpunkt der
Zucht lag zuerst im südlichen Hessen. Doch nach und nach
gesellten sich auch
Züchter aus anderen Regionen Hessen dazu. Heute gibt es im
gesamten Gebiet
Hessens Züchter.
Nachgewiesenermaßen
gibt es
eine eigene hessische Landesgruppe seit 1951. Der
erste Leiter war GEORG
FRISCHMANN aus Frankfurt a. Main. Ihm folgten bis heute dreizehn
weitere
Landesgruppenleiter bzw.-leiterinnen, die überwiegend aus
Südhessen stammen.
Splish-Splash
A Cajun und
seine knapp einjährige Tochter Jambalaya vom Trieberg.
Sie repräsentieren Hunde aus der heutigen Zucht (Foto 1999).